Leere Ahnentafel als Halbkreis über 6 Generationen: 63 Felder, nummeriert von 1 bis 63, die Ausgangsperson in der Mitte
63 nummerierte Felder · Fächer · PDF A3 oder A4

Kostenlos und ohne Anmeldung. „Online ausfüllen“ öffnet dieselbe Vorlage im Editor: Sie tippen die Namen ein, der Stammbaum ordnet sich von selbst, und Ihre Daten bleiben in Ihrem Browser.

Warum diese Vorlage ein Fächer ist

Sechs Generationen, das sind 63 Personen: Sie selbst, dann 2, 4, 8, 16 und 32 Vorfahren. Als klassischer Stammbaum stünden in der letzten Reihe 32 Felder nebeneinander. Selbst auf einem 42 cm breiten A3-Blatt wäre jedes kaum mehr als einen Zentimeter breit. Familienforscher nutzen für diesen Fall seit langem eine andere Form, die Ahnentafel als Fächer oder Halbkreis. Die Ausgangsperson steht in der Mitte, jede Generation bildet einen Ring, und die Felder werden nach außen breiter. Wo die meisten Menschen stehen, ist auch der meiste Platz.

Die Form dieser Vorlage entspricht genau der Fächer-Ansicht im Editor von Feuillane: derselbe Halbkreis, dieselben Verhältnisse der Ringe.

Die Nummern in den Feldern

Jedes Feld trägt eine kleine Nummer. Das ist die Kekule-Nummerierung (nach Stephan Kekule von Stradonitz), mit der Familienforscher einen Vorfahren eindeutig bezeichnen. Im französischen Sprachraum heißt dasselbe System Sosa-Stradonitz.

  • Die Ausgangsperson hat die Nummer 1.
  • Der Vater einer Person trägt die doppelte Nummer, die Mutter die doppelte plus eins.
  • Also sind 2 und 3 Ihre Eltern, 4 bis 7 Ihre Großeltern, 8 bis 15 Ihre Urgroßeltern, und so weiter bis 32 bis 63.

Außer der Ausgangsperson haben in diesem System alle Männer gerade und alle Frauen ungerade Nummern. Die Nummer hilft auch außerhalb des Stammbaums: In einem Notizheft genügt „Nr. 37“, und es ist klar, von welcher Urururgroßmutter die Rede ist.

Was Sie vorher wissen sollten

Die sechste Generation sind Ihre Urururgroßeltern. Bei Jahrgang 1990 sind sie meist zwischen 1830 und 1870 geboren. Niemand kennt sie aus dem Gedächtnis, hier helfen nur Urkunden. Ein Teil dieser Menschen ist vor der Einführung der Standesämter (1876 im ganzen Reich) geboren, dann führen die Kirchenbücher weiter. Am ergiebigsten ist ein Heiratseintrag: Er nennt oft Alter, Herkunft, Beruf und Eltern beider Eheleute, also schon die nächste Generation.

A3 oder A4?

  • A3, empfohlen: Die Felder im äußeren Ring sind etwa 16 mm breit und 30 mm tief. Vorname, Nachname und zwei Jahreszahlen passen hinein.
  • A4: derselbe Fächer verkleinert, mit äußeren Feldern von etwa 11 auf 22 mm. Das reicht für „Vorname NACHNAME 1842“ mit feinem Stift.

Beide PDFs sind Vektorgrafiken. Eine Druckerei kann sie ohne Unschärfe vergrößern.

Einen Fächer ausfüllen, ohne sich zu verirren

Schreiben Sie in Richtung des Feldes, bei den schmalen Ringen von innen nach außen. Drehen Sie das Blatt statt der Hand. Füllen Sie eine Linie vollständig aus, bevor Sie die nächste beginnen, zum Beispiel erst die ganze linke Hälfte (Seite des Vaters) und dann die rechte. Führen Sie daneben eine Liste der Nummern mit der Quelle jedes Namens. Sie bewahrt Sie davor, einen Fehler in drei Felder zu übertragen.

Etwas weniger ehrgeizig? Die Vorlage mit 5 Generationen nutzt denselben Fächer. Eine Generation weiter geht die Vorlage mit 7 Generationen. Und wenn es in Ihrer Familie Wiederheiraten oder Halbgeschwister gibt: Der Fächer zeigt sie nicht, er zeigt nur die Vorfahren. Der Editor zeichnet beides, den ganzen Stammbaum und seine Fächer-Ansicht.

Eine Ahnentafel mit 6 Generationen als Fächer ausfüllen

  1. PDF in A3 drucken. Oder das A4-PDF, wenn Sie nur Namen und Jahr eintragen.
  2. Sich selbst in die Mitte schreiben. Sie tragen die Nummer 1, Ihr Vater die 2, Ihre Mutter die 3.
  3. Den Nummern nach außen folgen. Die Eltern der Person Nr. n tragen die Nummern 2n und 2n+1, im nächsten Ring.
  4. In Richtung des Feldes schreiben. Geburtsname und Jahr in den äußeren Ringen, mehr Angaben in der Mitte.

Häufige Fragen

Wie viele Felder hat ein Stammbaum mit 6 Generationen?

Dreiundsechzig: 1 + 2 + 4 + 8 + 16 + 32. Der letzte Ring umfasst 32 Vorfahren.

Warum ein Fächer statt eines klassischen Stammbaums?

Ein klassischer Stammbaum mit 6 Generationen setzt 32 Felder in eine einzige Reihe. Auf einem A3-Blatt wäre jedes etwa 12 mm breit. Im Fächer werden die Felder nach außen breiter und bleiben lesbar.

Wozu dienen die Nummern in den Feldern?

Das ist die Kekule-Nummerierung der Ahnentafel. Der Vater einer Person trägt die doppelte Nummer, die Mutter die doppelte plus eins. Die Nummer allein sagt schon, wer gemeint ist.

PDF oder PNG: Was soll ich herunterladen?

Das PDF ist auf ein A4- oder A3-Blatt mit Rändern eingerichtet und wird in Originalgröße gedruckt. Das PNG ist ein Bild in hoher Auflösung, praktisch zum Drucken vom Smartphone aus oder zum Einfügen in ein Dokument.